Hypertexte

Verweise und Verweisziele - Teil 1

Ziele

  • Du erklärst, was ein Hypertext ist.

Verbindungen zwischen Begriffen im Lexikon

Käuze, (Syrninae), Bezeichnung für verschiedene → Eulen. Käuze sind an ihre nächtliche Jagdweise angepasste Vögel mit räuberischer Lebensweise. Sie haben ein hochentwickeltes Gehör und ein weiches, ihre Fluggeräusche dämpfendes Gefieder. Zu den Käuzen zählen z.B. der Steinkauz (Athene noctua), der Waldkauz (Strix aluco) und der Bartkauz (Strix nebulosa).
Eulen (Strigidae), Familie von weltweit verbreiteten Nachtraubvögeln, die sich hauptäschlich von kleinen Wirbeltieren ernährt. Die nach vorne gerichteten großen Augen ermöglichen ein hervorragendes Entfernungsschätzen und Dämmerungssehen. Charakteristisch sind der Hakenschnabel, das gute Gehör und das sehr weiche Gefieder, das fast lautloses Fliegen ermöglicht.
Quelle: Neues großes Lexikon a-z, genehmigte Sonderausgabe 1999, Mixing GmbH, Neckarsulm

Durch die Pfeile im Lexikon wird auf die Begriffe verwiesen, die an einer anderen Stelle im Lexikon erklärt werden und die im Zusammenhang mit dem aktuellen Begriff stehen. Liest du im Lexikon den Text über Käuze, so kannst du erkennen, dass dort ein Verweis auf einen anderen Text steht, der nähere Informationen über die Vogelfamilie der Eulen beinhaltet.
Ein Lexikon ist in der Regel alphabetisch geordnet. In diesem Fall müsstest du ein Stück nach vorne blättern, um den in der Tabelle rechts abgebildeten Text über Eulen zu finden. Bei diesem Verweisziel kannst du weitere Informationen über Eulen lesen.

Verbindungen zwischen Dokumenten am Computer

Du hast also schon mit vielen Hypertexten gearbeitet. Veranschaulichung eines Hyperlinks Hypertexte sind Texte, die Verbindungen (engl. links) zu anderen Texten haben. Diese Verbindungen nennt man "Hyperlinks" und werden mit Hilfe von Verweisen und Verweiszielen umgesetzt.

Lexika sind Hypertexte, ebenso Internetseiten. Der Vorteil von Internetseiten ist, dass man mit einem Mausklick zu einem anderen Inhalt kommt. Genau genommen hast du auf ganz viele Hyperlinks geklickt bis du zu dieser Seite gelangt bist.

Dies geht am Computer sehr schnell! Um auf eine andere Lexikonseite zu kommen, muss man blättern, eventuell einen anderen Band des Lexikons heraussuchen oder sogar in eine andere Bücherei fahren. Das dauert natürlich viel länger.

Umsetzung von Hyptertexten am Computer: HTML-Dokumente

Die meisten Webseiten, die du besuchst, sind in der Sprache HTML verfasst. Diese erlaubt es dir den Inhalt deiner Seite logisch zu strukturieren. HTML steht für Hyper Text Markup Language (engl. Textbeschreibungssprache). Zum Betrachten von HTML-Dokumenten gibt es sogenannte Browser (to browse, engl. blättern, schmökern). Beispiele für bekannte Browser sind Firefox, Chrome und der Internet Explorer. Mit Browsern kann man HTML Dokumente nur ansehen, nicht verändern. Dafür benötigst du ein weiteres Programm, einen HTML-Editor, beispielsweise KompoZer oder BlueGriffon.

In einem HTML-Dokument gibt es die Möglichkeit, Verweise einzubauen. Ein Klick auf den Begriff Eulen auf der Seite kaeuze.html und schon gelangst du zur gewünschten Stelle. Versuche es selbst: kaeuze.html

Veranschaulichung des Links von eulen.html zu kaeuze.html

Hefteintrag-Eule

Beginne mit einem Hefteintrag!
Fasse dazu das Wesentliche, was du bis jetzt gelernt hast, in deinem Informatikheft zusammen! Achte darauf, dass du die Lernziele mit Hilfe deines Hefteintrages erfüllen kannst.
In diesem Fall solltest du zum Beispiel nächste Stunde noch erklären können, was ein Hypertext ist.

Damit wir unsere Nachtwanderung mit einem anderen Dokument verknüpfen können, erstellen wir noch einen 2. Hypertext.
Diesmal wollen wir ihn durch Einfügen von Bildern ansprechender gestalten.

Wenn du mehr zu Verweisen und Verweiszielen wissen möchtest, kannst du im Kapitel "Verweise und Verweisziele - Teil 2" weiterlesen.

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